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Mittwoch, 25. Mai 2016

25.09.2014 Zwei Briefe



Brief eins:
Ein Brief vom Jobcenter.
 Die haben sich mal wieder eine neue Schikane für mich einfallen lassen.
Dass ich seit ich in der jetzigen Wohnung lebe, keine Mieterhöhung  hatte , kommt denen wohl komisch vor. Also haben sie mir ein Schreiben zugeschickt, dass mein Vermieter ausfüllen soll.
Das werde ich nicht machen. Meinen Vermieter geht es einen Scheißdreck an, woher ich das Geld für die Miete bekomme. Abgesehen davon bezahle ich die Miete von meiner Unfallrente, dass Jobcenter hat also gar nichts damit zu tun.

Brief zwei:
Ein ziemlich dicker Brief von der Rentenversicherung.
Das kann eigentlich nur die Ablehnung meines Rentenantrages vom Frühjahr sein, da im Schnitt 75% aller Erstanträge pauschal abgelehnt werden und ich im Leben ja nicht kaputt genug für eine EM Rente bin.
Überraschung!! Ich bekomme ab dem 01.09.2014 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Zwar immer nur befristet für zwei  Jahre, aber was solls. Fülle ich eben alle zwei Jahre einen Verlängerungsantrag aus. Das zeigt mir aber auch, dass ich kaputter bin, als ich angenommen habe.
Ich habe sofort dem  Jobcenter geschrieben, dass sie sich ins Knie ficken können, dass ich seit dem 01.09.2014 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekomme und ich mich daher vom ALG II Bezug abmelde.
Ich konnte vor meinem geistigen Auge sehen, wie sich mein Sachbearbeiter in den Arsch beißt vor Wut.
Ein geiles Gefühl.

Freitag, 11. April 2014

Ermittlungsfragebogen ausgefüllt



Hat mit Hilfe des Mitarbeiters des Bürgerbüros nicht lange gedauert.
Die Fragen waren teilweise schwierig für mich.
Vor allem die Schilderung des Unfallherganges.

09.09.1982
Frühstückspause in der Grundschule.
Wir spielen Fangen.
Ich laufe vom überdachten Teil des Schulhofes auf die Freifläche.
Etwas huscht von rechts in mein Gesichtsfeld.
Das nächste was ich weiß ist, dass ich auf dem Boden liege, mein rechter Oberschenkel eine riesen Beule hat, bei jeder versuchten Bewegung knirscht und kracht, mein rechter Fuß flach auf dem Boden liegt und jede Menge Schüler um mich rumstehen.

Dass mich ein Mädchen umgerannt hat und ich dadurch mit dem rechten Oberschenkel mit voller Wucht gegen einen Betonblumenkasten geknallt bin, weiß ich nur durch Erzählungen.
Ich selbst habe da keine Erinnerung dran.

Bei der Schilderung war ich wieder live dabei und auch jetzt beim Schreiben sind die Bilder wieder da.

Die anderen Fragen waren nicht so Schlimm.
War es ein Schulunfall?
Ja.

Wurden Schadensersatzansprüche geltend gemacht?
Ja, gegen die Kinderklinik die den ersten Pfusch verursacht hat.

Bei welchen Ärzten und Gutachtern waren Sie deshalb?
Keine Ahnung. Die Vorgänge sind Teilweise über dreißig Jahre her.

Haben Sie Gutachten?
Ja, jede Menge.

Und so weiter.

Ich frage mich, warum die sich für den ursprünglichen Unfall interessieren.

Mittwoch, 9. April 2014

Brief von der Stadt im Auftrag der Rentenversicherung

Ich soll mich bis spätestens 24.04 im Bürgerbüro der Stadt melden und einen"Ermittlungsfragebogen zu einem Unfallhergang", also meinem ursprünglichen Schulunfall, ausfüllen, b.z.w. mit Hilfe ausfüllen lassen.
Ich habe keine Ahnung, warum sich die Rentenversicherung für den Unfall interessiert.
Die Folgen, an denen ich heute leide, sind nicht durch den Unfall, sondern durch unfähige Ärzte danach entstanden.
Was solls.
Ich werde also wieder Fragen beantworten und den netten Mitarbeiter im Bürgerbüro den Bogen ausfüllen lassen.
Das wird mich wieder wunderbar triggern, vor allem weil ich in der Therapie gerade meinen Schulunfall durchkaue.